Warum Affirmationen scheitern und was du stattdessen wissen musst!

Hast du schon einmal versucht, mit Affirmationen dein Leben zu verändern, aber es hat einfach nicht funktioniert? Vielleicht hast du dir immer wieder gesagt:

„Ich bin erfolgreich. Ich bin glücklich. Ich bin selbstbewusst.“

Aber innerlich hast du das komplette Gegenteil gefühlt?

Warum das so ist und wie du Affirmationen wirklich nutzen kannst, um nachhaltige Veränderung zu erzielen, erfährst du hier.

Warum Affirmationen oft nicht funktionieren

Affirmationen sind ein kraftvolles Werkzeug – in der Theorie. Du wiederholst positive Sätze, um dein Unterbewusstsein umzuprogrammieren und dein Denken zu verändern. Klingt einfach, oder? Doch warum bleibt der große Durchbruch für viele aus? Warum fühlen sich manche Menschen trotz täglicher Affirmationen weiterhin schlecht, unsicher oder blockiert?

Die Wahrheit ist: Affirmationen funktionieren nicht für jeden gleich, und es gibt einen entscheidenden Fehler, den viele Menschen dabei machen. Bevor du frustriert aufgibst oder denkst, mit dir stimmt etwas nicht, lass uns das Problem genauer anschauen.

Der häufigste Fehler bei Affirmationen

Die meisten Menschen nutzen Affirmationen wie ein Pflaster auf eine tiefe Wunde. Sie haben starke negative Glaubenssätze, die tief im Unterbewusstsein verankert sind, und versuchen dann, diese einfach mit positiven Sätzen zu überdecken. Doch dein Unterbewusstsein lässt sich nicht so leicht austricksen.

Beispiel: Du sagst dir:

„Ich bin selbstbewusst und voller Charisma!“

Aber dein innerer Kritiker antwortet sofort: „Nein, bist du nicht. Schau dich doch an!“

Das Ergebnis? Ein innerer Widerstand. Dein Gehirn nimmt Affirmationen nur an, wenn sie glaubwürdig sind. Wenn der Unterschied zwischen dem, was du dir sagst und dem, was du glaubst, zu groß ist, fühlt sich die Affirmation nicht nur falsch an, sondern kann dich sogar noch schlechter fühlen lassen.

Die Selbstdiskrepanztheorie: Warum Affirmationen bei manchen Menschen nicht wirken

Einige Studien haben gezeigt, dass Affirmationen bei Menschen mit niedrigem Selbstwertgefühl oft nicht funktionieren oder sogar das Gegenteil bewirken können. Affirmationen können die Selbstwahrnehmung verschlechtern, besonders bei Menschen, die weit von dem Ideal entfernt sind, das sie sich wünschen.

Ein weiteres Problem ist Selbst-Sabotage. Viele Menschen möchten Veränderung – aber unbewusst haben sie Angst davor. Denn echte Veränderung bedeutet, das gewohnte Selbstbild loszulassen. Ein Beispiel:

Jemand sagt sich jeden Tag: „Ich bin erfolgreich.“

Aber Erfolg würde bedeuten, sich sichtbar zu machen, große Entscheidungen zu treffen oder Verantwortung zu übernehmen – und genau davor hat diese Person insgeheim Angst.

Wie du Affirmationen wirklich wirksam machst

Was kannst du also tun, um Affirmationen erfolgreich zu nutzen?

1. Körperliche Reaktion als Indikator für Glaubwürdigkeit

Sprich deine Affirmation laut aus, z.B. „Ich bin selbstbewusst.“

• Fühlt sich das kraftvoll und stimmig an?

• Oder spürst du eine Anspannung, ein Unwohlsein oder Widerstand?

Dein Körper gibt dir direktes Feedback, ob eine Affirmation für dich glaubwürdig ist oder nicht. Wenn sich etwas in dir zusammenzieht, zeigt dir das, dass dein Unterbewusstsein diese Aussage noch nicht annimmt.

2. Affirmationen anpassen

Statt dir etwas einzureden, das sich wie eine Lüge anfühlt, kannst du Übergangs-Affirmationen nutzen.

• Anstatt zu sagen: „Ich bin selbstbewusst“, sage lieber:

„Ich bin auf dem Weg, mehr Selbstbewusstsein zu entwickeln.“

oder „Ich lerne jeden Tag mehr, mich selbst zu akzeptieren.“

Diese Formulierungen fühlen sich glaubwürdiger an und dein Gehirn kann sie leichter annehmen.

3. Die tieferen Muster erkennen

Stell dir vor, du nutzt Affirmationen für Liebe und sagst täglich: „Ich ziehe die perfekte Beziehung in mein Leben.“

Aber tief in dir hast du den Glaubenssatz: „Liebe muss ich mir verdienen.“

Dann wird dein Unterbewusstsein dich immer wieder in Beziehungen führen, die dieses Muster bestätigen.

Das bedeutet: Statt nur positive Sätze zu wiederholen, solltest du dich fragen:

Welche Überzeugungen stehen den Affirmationen entgegen?

Woher kommen diese Überzeugungen?

Wie kann ich sie umwandeln?

Warum Affirmationen nur das Sahnehäubchen sind

Affirmationen sind nicht der Schlüssel zur Veränderung – sie sind das Sahnehäubchen! Wenn du tiefere Blockaden auflösen willst, musst du an den inneren Überzeugungen arbeiten, die deinen Gedanken und Handlungen zugrunde liegen. Affirmationen können ein hilfreiches Werkzeug sein, um Veränderungen zu verstärken, wenn die Richtung bereits stimmt.

Fazit: Affirmationen für nachhaltige Veränderung

Wenn du wirklich Veränderung möchtest, dann solltest du an tieferen Ebenen arbeiten, anstatt dich nur auf Affirmationen zu verlassen. Sie können helfen, aber nur dann, wenn du die zugrunde liegenden Muster und Glaubenssätze auflöst.

Wenn du wissen willst, wie du deine tiefen Blockaden auflösen kannst, dann besuche meine Website und vereinbare ein kostenloses Gespräch mit mir.

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